Nach dem Kauf des Pflanzenschutzgeschäftes von Aventis stand Bayer CropScience vor der Aufgabe, zwei völlig unterschiedliche Wertschöpfungsketten zusammenzuführen und die stark funktional geprägte Sichtweise zu einer integrierten und prozessualen weiter zu entwickeln.
Herausforderung
Bayer CropScience gründete die Abteilung Supply Chain Management, um den Veränderungsprozess zusammen mit den Supply Chain-Partnern auf den Weg zu bringen. Der Vorstand erwartete, dass die Optimierung der Wertschöpfungskette dazu beiträgt, die hochgesteckten Ziele des Unternehmens zu erreichen.
Ansatz
Capgemini entwickelte zusammen mit dem globalen Management auf der ersten und mittleren Führungsebene einen Supply Chain Master-Plan, der die Strategie und die Implementierung der Maßnahmen beinhaltete. Gemeinsam wurde die zukünftige integrierte Supply Chain entworfen, die notwendigen Schritte zur Realisierung definiert sowie die Key Perfomance Indicators identifiziert, um den Erfolg der Maßnahmen messen zu können. Außerdem stimmten wir die Rahmenbedingungen für die Organisation der Wertschöpfungskette mit allen Beteiligten ab. Ebenso wichtig wie die Definition der gemeinsamen Vision und deren Umsetzung war die Durchführung von Change Management-Maßnahmen, um die Mitarbeiter auf die veränderte Situation einzustimmen und dafür zu sorgen, dass die Veränderungen zukünftig gelebt werden. Alle Beteiligten unterschrieben am Ende der Vorbereitungen, dass sie dem Supply Chain Master-Plan zustimmen und sich zur Umsetzung der definierten Ziele verpflichten.
Ergebnis
Da Bayer CropScience alle an der Wertschöpfungskette beteiligten Funktionen in
die Entwicklung des Zielbildes einband und alle Regionen einbezog, verfügt das
Unternehmen heute über eine Vision und einen Plan für die konkrete Veränderung
der Wertschöpfungskette, die vom Gesamtkonzern getragen wird. Die Berater von
Capgemini konzentrierten sich auf die Entwicklung des Zielbildes und weniger auf
die Analyse der Schwachstellen des derzeitigen Systems. Auf diese Weise schufen
wir ein gemeinsames Ziel und eine konstruktive Arbeitsumgebung. Der Business Case
unterstützt die Erwartungen des Managements, dass die Optimierung der Wertschöpfungskette
einen signifikanten Beitrag zur Erreichung der Unternehmensziele leisten wird.
