Der Brauereimarkt befindet sich im Umbruch und wird einerseits von Aufkäufen, andererseits von Effizienzsteigerungsaktivitäten geprägt.
Eine große europäische Brauerei stand vor diesem Hintergrund vor der Herausforderung, die Qualität und Geschwindigkeit ihrer Supply Chain Planung zu optimieren.
Zur Steigerung der Effizienz in der Supply Chain Planung erhielt Capgemini den Auftrag, einen automatisierten und integrierten Supply Chain Management- und Planungsprozess zu etablieren.
Ansatz
In einem ersten Schritt wurde der Fokus auf den Planungsprozess gelegt. Dabei wurden die Planungen des Forecasts, der Beschaffung, der Produktion, der Distribution und des Bestandsmanagements analysiert. Es stellte sich heraus, dass insbesondere die unzureichende Vorausplanung von Nachfragespitzen in der Hauptsaison immer wieder zu Problemen führte.
Ergebnisse
Auf Basis der Analyse des Planungsprozesses wurden die Rollen und Verantwortlichkeiten entlang der Supply Chain neu definiert. Das Modell einer zukünftig integrierten Supply Chain wurde entwickelt und in einem ersten Schritt als Zwischenlösung für das Nachfragemanagement implementiert. Damit wurde der Kunde in die Lage versetzt, innerhalb kürzester Zeit auf Nachfragespitzen in der anstehenden Hochsaison schnell und flexibel reagieren zu können. Mit Hilfe der bewährten ASE-Methode konnte mit dem Kunden eine neue Grundlage für die Verbesserung der Logistikprozesse geschaffen werden. Das ASE war gleichzeitig auch der Ausgangspunkt für eine Neuausrichtung der Gruppe hin zu einer marktfokussierten Organisation. Die neuen Prozesse und Organisationsveränderungen konnten die Effizienz sowohl der Planung als auch der Produktion nachhaltig verbessern. Die gesteigerte Liefertreue, gerade in der Hochsaison, hatte gleichzeitig auch positive Auswirkungen auf die Kundenzufriedenheit.
