Optimierung komplexer Supply Chains in einem Unternehmen der Mineralölindustrie

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Ein Grossunternehmen der Mineralölindustrie beauftragte Capgemini mit einer ersten Einschätzung des potenziellen Nutzens einer durchgängigen Supply Chain-Optimierung.

Ansatz

Zunächst wurde eine „Zielvision” für die Kernprozesse entwickelt. Bei diesen Kernprozessen handelte es sich um Bevorratung, Handel, Optimierung und Planung, Logistik sowie ganz wesentlich, das Kundenbeziehungsmanagement. Anhand der Geschäftsanforderungen wurde der Entwurf einer logischen Architektur abgeleitet. Die definierte Networked Value Chain (NVC) wurde in modernste Technologie übersetzt, um so eine integrierte Verbesserung der Wertschöpfungskette herbeizuführen. Ein weiterer wesentlicher Schritt war die Kommunikation dieser Elemente über gebündelte Schnittstellen an Kunden und Lieferanten. Dem Kunden war eine neutrale Einschätzung und Bewertung möglicher Systeme für die Umsetzung wichtig, ebenso wie die saubere Trennung der Planungs-/Steuerungsprozesse von den operativen Auftragsmanagementprozessen.

Ergebnisse

Das Projekt führte zu mehreren Ergebnissen. Zunächst wurde eine unternehmensweite, marktorientierte eSupply Chain-Strategie definiert. Durch die erfolgreiche Strategieimplementierung wurde der Kunde in die Lage versetzt, proaktiv die gesamte Supply Chain zu steuern. Die Kombination von Strategie und Lösungsmethodologie ermöglichte verbesserte Entscheidungsprozesse, eine bessere Zielsetzung, die Visualisierung der Effizienz von Zusammenarbeit sowie die Messung der integrierten Leistung der Supply Chain. Abschließend erfolgte die Implementierungsplanung und die Einschätzung der finanziellen Auswirkungen, wobei sich zeigte, dass ein Return on Investment von unter 2 Jahren realistisch war.